Corona-Update: Vergütung für Tests und Zertifikate

Die Rahmenbedingungen für die Abrechnung von Corona-bezogenen Leistungen wurden erneut angepasst.


Mit Wirkung zum 8. Juli 2021 hat das Bundesgesundheitsministerium die Vergütung für die Ausstellung eines digitalen Impfzertifikats reduziert. Sie beträgt nun 6 Euro für Personen, die nicht in der eigenen Praxis geimpft wurden (vorher: 18 Euro). Die Pseudoziffer 88352 ändert sich nicht. 

Wer positiv auf einen SARS-CoV-2-Nukleinsäurenachweis getestet wurde, kann sich ein Genesenenzertifikat ausstellen lassen. Die Vergütung beträgt – analog zum Impfzertifikat – 2 Euro je Zertifikat, wenn es direkt aus dem Praxisverwaltungssystem (PVS) erstellt wird (Nr. 88371) und 6 Euro bei der Nutzung der Webanwendung des Robert-Koch-Instituts (Nr. 88370).

Für PoC-Antigentests (Durchführung und Nachweis-Ausstellung) lassen sich seit dem 1. Juli nur noch 8 Euro abrechnen. Die Sachkosten werden mit 3,50 Euro vergütet. (Abstrich: Nr. 88310; Sachkosten: Nr. 88312). Die Überwachung eines Antigen-Selbsttests zur Eigenanwendung wird – bei identischer Pauschale für die Sachkosten i.H.v. 3,50 Euro – mit 5 Euro abgerechnet (Nr. 88314). Getestete Personen haben Anspruch auf ein Covid-19-Testzertifikats für den durchgeführten Test. Die Ausstellung dieses Zertifikats ist mit den 8 Euro für die Durchführung eines PoC-Antigentests bereits abgegolten.

Quelle: www.iww.de

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