Digitale Covid-19-Impfzertifikate richtig abrechnen

Wer geimpft ist, hat Anspruch auf einen digitalen Impfnachweis. Die KBV hat festgelegt, wie viel Ärzt/innen und Apotheker/innen für die Ausstellung abrechnen können.


-- Update (30.7.2021): Die aktualisierten Rahmenbedingungen finden Sie hier. --


Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) besagt, dass jede/r Geimpfte zusätzlich zur Impfdokumentation – welche i.d.R. im gelben Impfausweis vorgenommen wird – ein digitales Impfzertifikat einfordern kann. Dabei handelt es sich um ein ausgedrucktes Dokument mit einem QR-Code, welchen die CovPass- oder Corona-Warn-App scannen und auf dem Smartphone abspeichern kann. Das Dokument kann im Nachgang jede/r Ärzt/in oder Apotheker/in ausstellen, nicht nur der/die impfende.

Die KBV hat nun die Abrechnungspositionen für die Ausstellung eines digitalen Impfzertifikats festgelegt. Wenn die Person in der eigenen Praxis geimpft wurde, beträgt die Vergütung 2 Euro, sofern das Zertifikat automatisiert aus dem Praxisverwaltungsystem erstellt wurde (Pseudoziffer 88351). Bis das nötige Software-Update verfügbar ist – dies soll spätestens zum 12. Juli 2021 der Fall sein und die Kosten hierfür trägt der Bund – müssen Impfnachweise durch manuelles Eingeben mit dem Impfzertifikatservice des Robert-Koch-Instituts erstellt werden. Die Vergütung für Personen, die in eigener Praxis geimpft wurden, beträgt dann 6 Euro (Pseudoziffer 88350).

Falls die Person, für die das Impfzertifikat ausgestellt wird, nicht in der eigenen Praxis geimpft wurde, so liegt die Vergütung wegen des höheren Prüfaufwands bei 18 Euro (Pseudoziffer 88352). Das Zertifikat für die zweite Impfung dieser Person wird mit 6 Euro vergütet, sofern die Erstellung im selben Quartal stattfindet (Pseudoziffer 88353).

Quelle: www.iww.de

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